„Ein Leben im Taumel“

Nicolas de Staël, 1954

Den Auftakt macht die Übersetzung der ursprünglich in Frankreich erschienenen Biographie des russisch-französischen Malers Nicolas de Staël von Laurent Greilsamer:

Nicolas de Staël – Ein Leben im Taumel (Originaltitel: Le prince foudroyé. La vie de Nicolas de Staël)

1914 in St. Petersburg geboren  und im Zusammenhang mit der Revolution geflohen, wuchs Nicolas de  Staël,  früh verwaist mit seinen Schwestern bei Freunden der Familie in Brüssel auf. Diese ermöglichten ihm seine klassische Kunstausbildung in der Académie Royale des Beaux-Arts und der Académie des Beaux-Arts de Saint-Gilles Nachdem er zunächst dem Stil der informellen Malerei folgte, waren seine späteren Werke wieder von mehr Gegenständlichkeit geprägt. Diese Vereinigung von Gegenständlichkeit und Abstraktion in seinen oft großformatigen Malereien machen seine Kunst so zeitlos.

Das aufreibende Künstlerleben zwischen Erfolgsdruck und Existenzängsten, mit Sicherheit auch der frühe Tod seiner Eltern und seiner ersten Lebensgefährtin Jeannine Guillou (1946), prägten sein Leben stark. Schon am 16. März 1955 nahm sich de Staël wohl wegen schwerer Depressionen, Zweifeln an seiner Kunst und Liebeskummer in seinem Atelier in Antibes durch einen Sprung vom Balkon das Leben.

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